Die automatisierten Ultraschallprüfanlagen ULTRATUBE für nahtlose Rohre haben die Vorversandprüfung erfolgreich bestanden und wurden an den Kunden ausgeliefert. Die Anlagen sind für die automatisierte Ultraschallprüfung von Rohrkörper und Rohrenden bestimmt: Erkennung von längs und quer orientierten Fehlern und Dopplungen, Wanddickenmessung sowie Erkennung von Oberflächen-Längsfehlern mit einer Orientierungsabweichung von der Rohrachse von bis zu ±36°.
Wichtigste technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Durchmesserbereich der geprüften Rohre | 73,0–273,0 mm |
| Wanddickenbereich der geprüften Rohre | 5,0–35,0 mm |
| Genauigkeit der Wanddickenmessung | ±0,05 mm |
| Prüfverfahren | Impuls-Echo-Verfahren |
| Rückwandecho-Schwächungsverfahren | |
| Mehrfach-Rückwandecho-Schwächungsverfahren | |
| deren Kombinationen | |
| magnetisches Verfahren | |
| Messfrequenz (Impulsfolgefrequenz der Sendeimpulse) | über 4 kHz |
| Frequenzbereich im Spektrum des Sendeimpulses | 1,0–6,0 MHz |
Prüfempfindlichkeit
| Fehlerart | Künstlicher Reflektor |
|---|---|
| Längs- und Querfehler | Nut mit einer Tiefe von 5 % der Wanddicke und einer Länge von 25,0 mm |
| Kurze, tiefe Oberflächenfehler | Durchgangsbohrung mit 1,6 mm Durchmesser |
| Oberflächenfehler mit einer Orientierungsabweichung von der Rohrachse von bis zu ±36° | Nut mit 0,5 mm Tiefe bei Wanddicken bis 16 mm |
| Nut mit einer Tiefe von 5 % der Wanddicke bei Wanddicken über 16 mm | |
| Dopplungen | Flachbodenbohrung mit 3 mm Durchmesser (D3E) und mehr |
| Magnetisches Verfahren | Durchgangsbohrung mit 1,6 mm Durchmesser |
| Längs- und Quernuten mit einer Tiefe von 5 % der Wanddicke |
Die Kombination von Ultraschallprüfverfahren mit dem magnetischen Verfahren ermöglicht die Erkennung sowohl innerer als auch oberflächlicher Fehler.